Worum geht´s?
Von Hindernissen, Rettungsankern und Herausforderungen
Viele Fachkräfte kennen das: Vereinbarungen werden ignoriert, Zuständigkeiten hin- und hergeschoben, Termine geschwänzt.
Der Impuls: „Wenn ich nur Weisungsbefugnis hätte … dann würde das hier ganz anders laufen!“
Verständlich… – aber: Würde dann wirklich alles verbindlicher und besser laufen?
Was wäre wirklich anders, wenn du formale Macht hättest? Und was würde es kosten?
In dieser Folge erfährst du,
- was genau Weisungsbefugnis ausmacht
- warum sie Mit-Verantwortung und funktionierende Veränderung eher stört
- und welche zwei zentralen Gründe gegen den „kurzen Dienstweg“ sprechen – insbesondere im Zusammenspiel von Fach- und Linienverantwortung.
Zum Abschluss gibt’s noch eine Coachingfrage mit Feenstaub.
Schlaglichter
Weisungsbefugnis klingt nach Klarheit, Tempo, Konsequenz.
Doch der Preis dafür ist hoch – und die Wirkung zweifelhaft.
Denn:
-
Führung ≠ Weisung: Auch ohne disziplinarische Macht führst du – zielgerichtet durch Expertise und mehr…
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Weisungsbefugnis gibt´s nur bei Personalverantwortung
-
Die „spannende“ Zutat: die „Macht“ der Konsequenzen?
Belohnung und Bestrafung wirken nur oberflächlich: Anpassung ja, echtes Mitdenken nein.
Veränderungen brauchen die Kolleg:innen der Linie!
- Nur die Führungskräfte in der Linie können Aufgaben wirksam und rechtsverbindlich delegieren („Delegationspflichten“).
- Für echte Umsetzung brauchst du Commitment: Wer selbst mitgestaltet, steht hinter dem Ergebnis.
Stabsstellen wirken wirksam, wenn sie mit der Linie
und nicht über die Linie (und ihre Köpfe) hinweg agieren.
Selbst-Coaching-Fragen für die betriebliche Praxis
Zum Weiterlesen, -hören und vertiefen (Links & Verweise)
Bilder-Nachweis
@ Bildhintergrund von mir und ChatGBT
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Nicht meine Verantwortung! – Besser zusammenarbeiten mit Rollenklärung
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